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Neue Hauswirtschaft ist dem Landkreis "lieb und teuer" - Viel Lob bei der Einweihungsfeier

Neue Hauswirtschaft im Berufsschulzentrum Scheinfeld eingeweiht

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Eine Zeit lang war das Scheinfelder Berufsbildungszentrum „die größte Schule Deutschlands": Damit spielte Pfarrer Ulrich. Bauer-Marks, der gemeinsam mit Pater Josef Fischer am Freitag im generalsanierten und erweiterten hauswirtschaftlichen Trakt des bsz-[scheinfeld] die Weihung durchführte, auf die Tatsache an, dass während der Bauphase Klassen nicht nur in Scheinfeld, sondern auch in Neustadt und in Uffenheim in den dortigen Schul- und Fachräumen unterrichtet wurden.

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Vier Millionen Euro sind in die Einrichtung investiert worden, sagte Landrat Walter Schneider in seiner Ansprache bei der Einweihungsfeier. Davon seien. 1,2 Millionen Euro aus den Mitteln des Landkreises gekommen, der andere Betrag aus dem Konjunkturpaket II des Bundes (1,1 Millio­nen) und aus Finanzausgleichsmitteln des Freistaats (1,7 Millionen). Schneider würdigte den guten Ruf, den die Schule über die Landkreisgrenzen hinaus besitzt und versicherte, trotz angespannter Finanzlage und enormer Investitionen in Schulgebäude werde der Kreistag auch weiterhin ordentlich haushalten. In Scheinfeld sei aus einem grauen Waschbetonplattenbau ein modernstes Schulgebäude mit konkurrenzloser Ausstattung geworden. Hier könnten die Schülerinnen und Schüler in bestmöglicher Form das Rüstzeug für das berufliche Leben bekommen.

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Von einem „ außergewöhnlichen Tag für die Bildungsstadt Scheinfeld" sprach CSU-Landtagsabgeordneter Hans Herold. Die Bedeutung der beruflichen Bildung unterstrich er mit einer Zahl: 42 Prozent aller Studenten kämen aus diesem Bereich und nicht aus den Gymnasien. Der Kreistag, aber auch der Landtag kämen ihrerVerpflichtung zur Förderung der Schüler, in der beruflichen Bildung nach.

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Dies bestätigte Leitender Regie Schuldirektor Frank Delißen. Er lobte die Kreisverwaltung den Hausmeister Martin Reuß der Schule die Planer und die Bauausführenden, mit dem Satz: „Dem Landkreis sind die beruflichen Schulen lieb und teuer." Das wisse man auch bei der Bezirksregierung. Delißen bedauerte, dass die Lehrer an den Berufsschulen in der öffentlichen Wahrnehmung oft zu kurz kämen. Das bsz-[scheinfeld] kümmere sich um die berufliche und die Persönlichkeitsbildung der Jugendlichen. Es sei als Pilotprojekt für neue Maßstäbe in der Hauswirtschaftsausbildung ausgewählt.

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Schulleiterin Irmgard Kornprobst verglich das Werden der:Sanierungsmaßnahmen mit einer Wanderung, die 2004 mit der Modernisierung: des Berufsbilds der Hauswirtschaft in Richtung': Dienstleistung begonnen habe." Mit der Einweihung feiere man jetzt das Bergfest. Dazwischen hatte sie mal breite Wege, dann schmale Pfade oder Steilstücke festgestellt. In ihren Dank für das gelungene Projekt band sie viele Mitwirkende ein Lehrkräfte und ebenso die Zuschussgeber. "Jetzt-sind wir froh und stolz." Auf die Problemstellung, ein älteres Schulgebäude zu erweitern und zu modernisieren, energetisch zu sanieren und neuen Anforderungen an die Unterrichtsgestaltung anzupassen, wies Architekt Georg Brügel hin: "Alle zogen an einem Strang, die Umsetzung ist uns gut gelungen.

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Für den unterhaltsamen Teil der Einweihungsfeier sorgten die Schüleinnen und Schüler, Paul Donat musizierte auf der Marimba, eine Gruppe, nutzte Gegenstände aus der Küche und Werkstatt als Percussionsinstrumente, beim Hauswirtschafts-Rap ging es um,de Bedeutung des Lernens und Evelin Cordero Rosario schwang leicht geschürzt beim Feuertanz die Hüften. Anschließend kredenzten die Jugendlichen der geladenen Gästeschar leckeres Fingerfond aus der Schulküche.

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gekürzt nach einem Bericht der FLZ vom 22.10