Berufsausbildung in der...

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Was haben Sport Bild, Bravo, Popcorn und Focus gemeinsam?

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Zusammen mit rund 30 weiteren aktuellen Titeln schmökerten angehende Sozialbetreuer vier Wochen kostenlos in Zeitschriften.
Den aktuellen Lesestoff lieferte die Stiftung Lesen. Das Projekt bot vielfältige Anknüpfungspunkte für den fächerübergreifenden Unterricht in der Sozialpflege. Startpunkt für „Zeitschriften in die Schulen".
war ein Impulsfilm „Unheimlicher Lesespaß“ - und den hatten die Sozialpfleger. In Einzelarbeit notierten die Schülerinnen und Schüler ihre Erwartungen beispielsweise: Unterhaltung, leicht und verständlich aufbereitete Informationen, schnelle Erfassung von Inhalten usw. , die sie an eine Zeitschrift haben. Die Ergebnisse werden in der Klasse gesammelt und gemeinsam besprochen. Überschriften wurden ausgetauscht (z. B. reißerisch, betont sachlich, aggressiv).Die Schülerinnen und Schüler schnitten Bilder aus den Zeitschriften aus, die sie spontan besonders beeindruckten oder bewegten. Auf außergewöhnliche Bilder legen alle Zeitschriften größten Wert.

Präsentation eines Themas anhand verschiedener Artikel

120511-092220-NIKON_D40-bsz-scheinfeld-011Jede Schülerin und jeder Schüler suchte aus Zeitschriften verschiedene Artikel zu einem Thema heraus, das ihn besonders interessierte. Hier waren beispielsweise Berichte zum aktuellen Kinofilm „Ziemlich beste Freunde und die echte Story dazu für die Auszubildenden in der Pflege besonders interessant. Auch eine Reportage über den „Export“ von Demenzkranken in die Slowakei, um Geld zu sparen, sorgte für Gesprächsstoff. Zu jeder Zeitschrift wurde schließlich auch eine kurze eigene Bewertung erstellt. Was wollen die Zeitungsmacher? (z. B. informieren, unterhalten, Meinung prägen). Wie findet man sich in der Zeitschrift zurecht? (Inhaltsverzeichnis, Icons). Welche Rubriken gibt es in einer Zeitschrift?

Dabei übten die Schülerinnen und Schüler einen aktiven und kritischen Umgang mit den Zeitschriften. Mit der Dokumentenkamera, Flyern, Flipcharts und Plakaten präsentieret die Schülerinnen ihre Ergebnisse und bewiesen augenscheinlich und praktisch ihre durch das Projekt erweiterte Medienkompetenz.

Fazit der Schüler und ihres Projektlehrers Siegfried Holzmann:Unheimlicher Lesespass.

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Gerade Jugendliche lassen sich anhand von Publikumszeitschriften begeistern. Die Aufmachung und die Themen der Zeitschriften sprechen die unterschiedlichen Interessen der Jugendlichen an und berücksichtigt dabei ihre Lebenswelt .Das Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ leistet jährlich fest verankert einen wichtigen Beitrag zur Medienerziehung am bsz-[scheinfeld].

Medienbildung ist Teil der allgemeinen Bildung und damit Basis für gesellschaftliche Teilhabe und lebenslanges Lernen. Dies betrifft besonders auch das spätere Berufsleben der Jugendlichen. Eine Studie der Stiftung Lesen belegt, dass regelmäßiges Lesen die Lesekompetenz fördert und Bildungschancen eröffnet.

 

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