Berufsausbildung in der...

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Schüler überwinden Grenzen am bsz-[scheinfeld]

1307-Alle AbsolventInnen

Staatliche geprüfte KinderpflegerInnen, SozialbetreuerInnen und Pflegefachhelfer sowie HelferInnen für Ernährung und Versorgung feierten ihren Berufsabschluss.

„Wer Visionen hat, kann Grenzen überwinden.“ Mit diesen Worten beglückwünschte Schulleiterin Irmgard Kornprobst die 96 Absolventinnen und Absolventen. Und Grenzen gab es während der Ausbildung einige zu überwinden: Praktika, Leistungsnachweise in der Schule, Präsentationen vor der Klasse und bei manch öffentlicher  Schulveranstaltung. Grenzen so hieß auch das Motto der Abschlussfeier am bsz-[scheinfeld], das die Schülerinnen und Schüler in ihrer zweijährigen Ausbil-dung immer wieder begleitete.

 

1307-Die Besten

An Selbstsicherheit gewannen die Absolventinnen des bsz, die im vergangenen Schuljahr zum ersten Mal am Auslandspraktikum in Norwegen teilnahmen. Diese Grenzüberschreitung habe ihren Horizont erweitert, so die Schülerinnen Katharina Popp und Manuela Schmiedl bei ihren Impressionen aus Norwegen. Schülerinnen der Kinderpflege zeigten in einer Tanzperformance eindrucksvoll, wie eine Mauer tänzerisch abgebaut und aufeinander zugegangen werden kann. Mit dem Gesang von Elena Moumoulidis und der Jonglage- und Tanz-Einlage der „Danny Queens“, einer Becherpercussion und einer beeindruckenden Instrumentaldarbietung mit Boomwhackers aus dem Fachbereich Kinderpflege entstand eine ansteckende Feierstimmung, die die Berufsausbildung am bsz-[scheinfeld] mit einem gebührenden Abschluss krönte. Für die hervorragende Verköstigung war auch dieses Mal der Fachbereich Ernährung und Versorgung zuständig. Die äußerst gelungene Gesamtorganisation lag in den Händen von Thomas Neundörfer.

Auch die weiteren Redner überwanden und überdachten Grenzen: Der längste  Satz der Abschlussfeier stammte von Staatsminister Christian Schmitt, der sich wünschte, dass noch mehr Grenzen aufgebrochen werden im Bereich der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und beruflichen Bildung. Einen europäischen Vergleich der Ausbildungsmöglichkeiten und der Jugendarbeitslosigkeit zogen MdLHans Herold und MdB Uwe Kekeritz. Hier stehen die Chancen der Berufseinsteiger des bsz-[scheinfeld] derzeit sehr gut. Kaum einer der AbsolventInnen weiß noch nicht, was er nach der Schule tun möchte. Landrat Walter Schneider empfahl auch nach der Schule nach vorn zu schauen und Hürden zu überspringen. Abschließend berichtete Bürgermeister Claus Seifert sehr offen von den Grenzen und Umwegen seiner beruflichen Laufbahn zum Bürgermeisteramt und ermutigte die Schülerinnen und Schülern ihren eigenen Weg zu gehen.

Mona Stier (Kinderpflege) und Bianca Stoll (Ernährung und Versorgung) erhielten als Anerkennung für ihre besonders hervorragende fachliche Leistungen und soziales Engagement im Schulleben jeweils einen Staatspreismit Dotierung.

Für das kommende Schuljahr ab September 2013 bietet das bsz-[scheinfeld] noch Ausbildungsplätze für die Fachrichtungen Ernährung und Versorgung, Sozialpflege und Kinderpflege an. Interessierte erhalten Informationen unter Tel. 09162 556 oder im Internet www.bsz-scheinfeld.de.