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Jeder von euch kann rückengerecht arbeiten


DSC 0074aSchwester Susanne Köller von der Diakonie Neustadt/Aisch schulte angehende Sozialbetreuer mit dem sog. „roten System". Gesundheitsprävention ist  in der Ausbildung zum Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer ein wichtiger Bereich.

Rückengerechtes Arbeiten in der Pflege in Krankenhäusern und stationären sowie ambulanten Einrichtungen der Altenpflege ist  Voraussetzung, um langfristig gesund und arbeitsfähig zu bleiben. Die Referentin ist überzeugt von den "kleinen Hilfsmitteln" und setzt sie seit vielen Jahren in der täglichen Arbeit ein. So lies sie keine Frage zum Thema rückengerechtes Arbeiten unbeantwortet. Das "rote System" lässt sich sehr gut mit Kinästhetik verbinden, aber auch Pflegekräfte die nicht kinästhetisch geschult sind, schaffen die notwenigen Transfers in rückengerechter Haltung.
Bettlägerige Patienten müssen in der täglichen Pflege im Bett häufig um- und gelagert werden Gleitmatten reduzieren in einem sehr hohen Maß den Reibungswiderstand zwischen Matratze und Patient.

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Die Gleitmatte wird für alle möglichen liegenden Positionswechsel und Transfers im Bett verwendet. Sie unterstützt einen sicheren Halt und Impuls gebenden Bewegungsablauf, ohne den Patienten während des Transfers in Problemzonen anfassen zu müssen. Das Aufheben von liegenden Patienten mit der Hebematte vom Boden durch mehrere Personen ist ebenfalls sicher für den Patienten und rückengerecht für die Hilfspersonen möglich.
Bei der Schulung von Schwester Susanne sahen die Schüler „rot!"
Mit einem Haltegürtel unterstützt und sichert die Pflegekraft den Bewegungsablauf des Patienten beim Aufstehen, Hinsetzen oder Umsetzen. Das Rutschbrett dient zum Umsetzen eines Patienten, z.B. von der Bettkante in den Rollstuhl, auf die Toilette oder den Autositz. Die Transfers waren sehr einfach zu lernen und wurden dann sofort am Patienten (Schüler) ausgeführt und geübt.