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Plötzlich Mama oder Papa? - Ein Experiment

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Wenn Schülerinnen und Schüler des bsz-[scheinfeld] derzeit etwas müde im Unterricht sitzen, kann das durchaus mit einem besonderen Engagement zu tun haben: Frau Escherle vom Diakonischen Werke in Ansbach konnte uns auch in diesem Jahr zwei lebensechten Babypuppen zur Verfügung stellen, mit denen Schülerinnen und Schüler zwei Tage und zwei Nächte lang Verantwortung üben können. Im Rahmen des von der Schwangerschaftsberatungsstelle angebotenen Babypuppenprojektes bekommen unsere Schülerinnen und Schüler neben theoretischen Informationen zur frühen Elternschaft nicht nur einen Einblick in das Elternsein, sondern können dies wirklichkeitsnah erfahren.
Diese Puppen können schreien, aufstoßen und zufriedene Laute von sich geben. Sie müssen gefüttert, gewickelt und in den Armen gewiegt werden und noch vieles mehr. Und natürlich haben sie auch mal in der Nacht Hunger oder Durst.
Die Babypuppen zeigen sehr realistisch die Bedürfnisse eines echten Säuglings. Wenn es schreit, kann ausschließlich der verantwortliche Jugendliche die Versorgung durchführen. Der Tagesablauf des Babys beruht auf Aufzeichnungen von Eltern Neugeborener, so können die jungen Mütter und Väter viele Notwendigkeiten der Säuglingspflege wirklichkeitsnah erfahren.
Faszinierend ist es dabei auch, wie sich Partner und Eltern auf das Projekt einlassen. Die Frage „Wäre ich mit einem Baby alleine oder bekomme ich Hilfe?“ lässt sich so ganz einfach und wirklichkeitsnah beantworten.